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Montag, 20. Mai 2013

Mal wieder eine Decke | An afghan again

Heute ist ein trüber Tag. Bücherhörwetter.Während ich sonst eher historische, dokumentarische oder biographische Bücher höre, bin ich grade auf dem "schöne Romane"-Trip. Komme gar nicht davon runter und hab ein paar wunderbare Sachen gehört.

Today is a dizzy day. Good weather to listen to books. While I usually cling to historic, documentary or biographical books, at present I'm head over heels in "beautiful novels". Can't get off it and so far have listened to some beautiful books.

Grade höre ich mal wieder "Hundert Namen" von Cecelia Ahern. Bisher habe ich schon einige Bücher von ihr angefangen, aber noch keines hat mich wirklich gepackt. Dieses schon, es ist wunderschön, sehr nachdenklich und schön geschrieben. Eine Synopse finde ich schwierig, weil die schon zuviel erzählen würde. Nur in Kurzform: Eine junge Journalistin macht einen großen Fehler in einer Fernsehshow. Gleichzeitig arbeitet sie für ein monatlich erscheinendes Magazin. Dessen Herausgeberin hat sie entdeckt. Die Herausgeberin gibt ihr die Idee für eine Geschichte, stirbt aber, bevor sie erklären kann, was es damit auf sich hat. So findet Kitty 100 Namen und hat zwei Wochen, die dahinter liegende Geschichte als Herzstück der Gedenkausgabe zu entdecken. Und um diese Reise geht es. Das alles ist nicht dramatisch oder furchtbar traurig oder sonst sehr aufregend, sondern es ist einfach eine Reise mit wundervollen Menschen und vielen Geschichten. Sehr bewegend, mit schön gezeichneten Charakteren.

Presently I'm listening to "Hundred Names" by Cecelia Ahern. I started several books of her, but none really gripped me. This did, it's beautiful, very contemplative and beautifully written. It's hard to give you a synopsis, since this might yet give away too much. So just a brief: A young journalist makes a huge mistake in a TV show. At the same time she's working for a monthly magazine. It's editor found her for writing. She gives her the idea for a story, but she dies before being able to explain, what's the gist of it. So Kitty, the journalist, finds 100 names and has two weeks to find out, what's with those names and write the centre piece for the commemorative edition for the editor. The book is about this journey. It's not dramatic or deeply sad or somehow other thrilling, just a wonderful journey with wonderful people and lots of stories. Deeply moving with beautifully drawn personalities.

Nunja, und währenddessen häkle ich. Mir geht schon seit längerem die Idee einer Granny-Decke durch den Kopf, ich hatte auch eine mit Patches angefangen, aber schnell gemerkt, das halte ich nicht durch. Jetzt häkle ich einfach Granny nach Granny nach Granny in allen möglichen Farben (acht insgesamt) versuche, keine Ordnung zu haben, sondern ein möglichst altmodisches Teil zu produzieren. Bei der Geschichte habe ich alles vergessen und einfach nur weitergehäkelt. Ich habe jetzt knapp ein Drittel der Decke, gestern angefangen. Sie wird schwer und schön und ein feines Stück für kühle Abende in meinem kleinen Garten. 

Well, and while listening I'm crocheting. I've had the idea for a granny afghan for quite some while, I had started one with patches but soon realized, this effort was beyond me. So now I'm crocheting in the round, granny after granny after granny in lots of colours - eight in all. And I'm trying to avoid any sort of order, but just produce as vintage an afghan as possible. Listening to the story I completely forget everything, just crochet on. I'm at one third of the afghan, started yesterday. It will be heavy and beautiful and give warmth on a chilly evening in my little garden.

Ah, der Garten. Mein Rhododendron blüht und drunter ruht Rufus.  Manchmal kann das Leben einfach angenehm sein.

Alas, my garden. The rhododendrone is in blossom and underneath rests Rufus. Sometimes life is simply pleasant.

Montag, 26. September 2011

Kurze Information | No English, I'm talking about a German Knitting Book

Bei Tichiro gibts eine feine Buchbesprechung zu "Stricken, das Standardwerk" - Stephanie von der Linden.

Tichiro verlost Belegexemplare von "Stricken, das Standardwerk" und "Nähen, das Standardwerk" an diejenigen, die bei ihr bis heute um Mitternacht einen Kommentar hinterlassen. Aber auch sonst kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Ich bin eine wirklich jahrzehntelange Strickerin und finde da drin Sachen, die ich nicht kannte. Wie es mir bei allen Bücher von Stephanie von der Linden geht. Ich würde beispielsweise bis heute keine verkürzten Reihen stricken, wenn ich nicht von einem Sockenbuch von Stephanie von der Linden gelernt hätte, wie Doppelmaschen gehen (war in "Der geniale Sockenworkshop").

Was diese Frau weiß und kann oder zusammensammelt, ist schon sensationell. Nicht eingerechnet ihre Gründlichkeit und ihre Liebe zum Detail, gepaart mit der Fähigkeit, das dann auch noch so zu vermitteln, dass ein Plattkopf wie ich das versteht. Klasse!

Übrigens auch für Nicht-Stricker mit strickenden Angehörigen geeignet - so als Weihnachtsgeschenk oder so ...

Montag, 9. August 2010

Bücher, Bücher / No English

Nachdem ich Jinx heute früh - ähm - etwas angegangen bin, weil ich "meinen" Herrn Tolkien nicht gut behandelt fand, hab ich mich mal hingesetzt und meine persönliche Liste der Bücher aufgeschrieben, die ich gerne gelesen habe. Sie ist überhaupt nicht vollständig, nicht repräsentativ und auch nicht irgendwie priorisiert, weil ich das nicht hingekriegt hätte. Ich hab einfach vor mich hingeschrieben, was ich mochte und am Ende warens die, die jetzt folgen. Ich hab sie auch nicht nummeriert, wüsste nicht, warum.

J.R.R. Tolkien: Herr der Ringe, das Silmarillon, Der kleine Hobbit: Ich höre den Herrn der Ringe jedes Jahr und finde immer noch neue Aspekte drin. Das macht ein gutes Buch für mich aus. Beim Silmarillon hatte ich zunächst etwas Mühe und finds immer noch ziemlich arg blutig, der kleine Hobbit ist einfach ein schönes Kinderabenteuerbuch.

Carlos Ruiz Zafón, Der Schatten des Windes: Sehr feines Buch, er hat eine ungewöhnliche Idee verarbeitet und das richtig gut, wie ich finde.

Jane Austen, alle, die ich kenne (Stolz und Vorurteil, Verstand und Gefühl, Die Abtei von Northanger und Emma): ich finde ihre Art zu schreiben grandios. Einerseits gesellschaftlich-langweilig, andererseits unglaublich wunderbar bissig-ironisch

Katherine Neville, Das Montglane-Spiel: Auch hier finde ich die Idee und ihre Umsetzung klasse, gut durchdacht und aufgebaut

Oriana Fallaci, Ein Mann: Das Buch beschreibt ihre Biographie mit ihrem Lebensgefährten, dem griechischen Widerstandskämpfer Alexandros Panagoulis. Sehr intensiv. Spätere Bücher mochte ich überhaupt nicht, das hier habe ich sehr gerne gehabt

Hans Fallada, Kleiner Mann was nun: Mochte ich gerne, wenn ich es auch ein wenig düster fand.

Haruki Murakami, Gefährliche Geliebte, war eines der "muss man gelesen haben" Bücher, das sich wirklich gelohnt hat.

Cees Nooteboom, Die folgende Geschichte. Die hab ich aus dem literarischen Quartett, das war wohl das einzige Buch, das die alle gleichermaßen gut fanden. Ich auch.

Joanne K. Rowling, die Harry Potters: Alle gelesen, sehr gerne gehabt. Gleichzeitig finde ich viele, viele Reminiszenzen zum Herrn der Ringe, bis hin zu wörtlichen Zitaten oder Ideen. Ich würde sie als Epigonin von Tolkien bezeichnen, das aber dann wieder meisterlich.

Charlotte Bronte, Jane Eyre, beklemmend wie alles von den Bronte-Sisters, aber gut

Emily Bronte, Wuthering Heights, auch das gehört zu meinen guten Büchern

Mary Ann Shaffer und Annie Barrows, Deine Juliet (englisch. The Guernsey Literary and Potatoe Peel Pie Society): Briefroman, wunderschön geschreiben.

Barbara Tuchmann, Der ferne Spiegel: Historische Beschreibung des Mittelalters, wie ich bislang keine bessere gefunden habe.

Barbara Tuchmann, August 1914: Beschreibung des Weges hin zum Ersten Weltkrieg. Auch das brillant, wobei Frau Tuchmann unserem alten Kaiser nicht viele gute Seiten lässt. Sehr bissig zuweilen, die Dame. Dennoch ausgesprochen lesenswert.

Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise. Das ist einfach ein wirklich gutes Buch.

Sten Nadolny, die Entdeckung der Langsamkeit: Das Buch hat mich langsam werden und das gut finden lassen. Sein anderes bekanntes Buch, Selim oder die Gabe der Rede, habe ich nicht ertragen, das war zu sehr im Zeitgeist der 1970er Jahre geschrieben.

Jorge Volpi, Das Klingsor-Paradox: Sehr konstruiert, aber genussvoll gelesen. Am Ende war ich ein bisschen sauer, aber ich kanns immerhin verstehen, warum das Ende so war, wie es war.

Gabriel Garcia Marquez, Liebe in den Zeiten der Cholera: Die bewegenste Liebesgeschichte, die ich kenne

Isabel Allende, Das Geisterhaus: Ihr erstes Buch, das ich gelesen habe. Von ihr das Beste, alle weiteren fand ich eher zum Abgewöhnen

Eva Ibbotson, Die Morgengabe: Kitschroman, aber schööön. Ich habs sehr gemocht zu der Zeit, als ich es gelesen habe.

Jetzt wirds wirklich Aua für Frau Jinx: Rosamunde Pilcher, alle, die ich 2001 zu fassen kriegte: Ich hatte damals ein Burn-out-Syndrom und im Burn-out eine Lungenembolie. Ich war völlig runter und zu nichts in der Lage, musste mich aber irgendwie zum Leben bewegen. Da hab ich Muttern gebeten, mich mit Rosamunde Pilchers zu versorgen, weil ich fand, ich müsste mal ein bisschen nach England abtauchen. Ich habe sie gefuttert wie andere ihr Mittagessen. Deshalb muss sie da rein, danach hab ich nämlich wieder angefangen, zurechnungsfähig zu werden.

Marily French, Tochter ihrer Mutter: Das habe ich 1992 gelesen, während ich einen siebenwöchigen liegenden Aufenthalt im Krankenhaus überstehen musste. Es hat mich damals sehr beschäftigt.

Umberto Eco, der Name der Rose: Immer wieder fein zu lesen, seine weiteren Bücher mochte ich nicht so sehr.

Dostojewski, Die Brüder Karamasov: Auch mehrfach gelesen, das steht für mehrere Bücher von ihm, dies mochte ich am liebsten.

Boris Pasternak, Dr. Schiwago: Jaja, klingt nach Herz-Schmerz-Schnulze, enthält aber (okay, im Gegensatz zum Film) großartige philosophische Betrachtungen

Bodo Kirchhoff, Infanta: Noch eins meiner Krankenhausaufenthaltbücher von 1992. Fand ich sehr schön, aber die Beschreibung, wie einer die "Delikatesse" bebrütete Eier isst (es knackt so schön, wenn man auf Beinchen und Flügelchen beißt) war schon etwas bäh.

Hans Bemann, Stein und Flöte: Sehr ungewöhnliches Märchen, ich habs gern gelesen.

Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis, Trilogie in sechs Bänden. Wunderbar albern und immer wieder gut. Okay, beim fünften und sechsten war ich etwas erschöpft, aber Adams hatte schon eine feine Schreibe

Douglas Adams und Mark Carwardine, Die letzten ihrer Art. Witzig und doch ernst die Reise zu aussterbenden Tierarten.

Robert Schneider, Schlafes Bruder: beklemmend und doch wunderschön

Charles Dickens, David Copperfield: Ich hab keinen großen Bezug zu Charles Dickens, habe David Copperfield gelesen, weil das sein autobiografischster Roman sein soll. Ich hab ihn sehr gemocht.

Daniel Kehlmann, Die Vermessung der Welt: Feine Lektüre, ich habs im Urlaub gelesen und Spaß daran gehabt.

Manfred Krug, Mein schönes Leben: Erzählt seine Geschichte bis zum Beginn der Schauspielausbildung. Wunderbar geschrieben, wirklich wunderbar!

Nelson Mandela, Der lange Weg zur Freiheit: Den habe ich nach den Pilcher-Büchern 2001 gelesen und seither immer wieder.

Wolfgang Hildesheimer, Mozart: Ich kannte von Mozarts Biographie damals nur das, was im Kinderbuch "Donnerblitzbub Wolfgang Amadeus" stand. Hildesheimer hat ihn mir neu nahegebracht.

Frank McCourt, alle drei Bücher. Selbst das letzte hab ich noch gerne gelesen, was selten ist bei einer solch Spätentdeckung

Laurence Sterne, Tristram Shandy: Die Kunst des Abschweifens zur Perfektion gebracht. Der Ehevertrag der Eltern ist glaub ich vier Seiten lang und besteht aus einem Satz.

Rudyard Kippling, Das Dschungelbuch: klar, oder?

Hermann Hesse, Narziß und Goldmund: Das einzufügen ist meinem jugendlichen Ich geschuldet. Das musste sein.

Marion Zimmer-Bradley: die Darkover-Reihe: Bis auf die letzten Bücher, wo sie eine Ko-Autorin hatte, ist diese Welt sehr schön erzählt. Sie hat mir durch eine zweite Reha-Zeit geholfen.

Ildefonso Falcones, Die Kathedrale des Meeres: Historischer Roman; es geht um eine Kirche in Barcelona, die vom Volk gebaut wurde. Ich war in der Kirche, als ich das Buch gelesen habe. Wunderbares Buch.

Judith Lennox, Alle meine Schwestern: Sittengemälde und zum Teil sehr beklemmend, aber ich habs sehr gemocht.

Simon Singh, Fermats letzter Satz: Nicht wegen der literarischen Qualität, sondern wegen der Fähigkeit, selbst mir Fermats letzten Satz und seine Lösung verständlich zu machen. Das Buch habe ich mehrfach sehr gerne gefressen.

Douglas R. Hofstadter, Gödel, Escher, Bach: Fast ein Arbeitsbuch, es geht um "seltsame Schleifen" und ich finds schwierig, aber gut geschrieben.

Iwan A. Gontscharow, Oblomow: Eigentlich geht’s um einen Mann, der auf einem Sofa sitzt. Uneigentlich wars einfach ein gutes Buch.

Goethe-Zelter Briefwechsel: Obwohl das etwas komisch geschrieben ist, hab ich den gern gelesen.

Dan Brown, Das Sakrileg: Das habe ich verschluckt, einfach mit einem Haps. Das Buch fand ich ausgesprochen spannend, es hat mich zu noch ein paar weiteren Sekundärbüchern inspiriert (z.B. Der Heilige Gral und seine Erben), die nächsten Bücher von ihm fand ich zum Abgewöhnen!

Krimireihe von Sue Grafton: War eine Buchhändlerinnenempfehlung. Und endlich mal eine Detektivin, die justament dann aufs Klo muss, wenns spannend wird. Sie hat auch mehr mit ihrer Smith and Corona (=Schreibmaschine) zu tun als mit ihrer Smith and Wesson.

Krimireihe von Henning Mankell: Er ist ein wunderbarer Erzähler. Leider hat er es nicht mehr ganz so gut verstanden, der Tocher von Wallander eine Persönlichkeit zu geben, deshalb ist die Serie wohl ihrem Ende zugegangen.

Krimireihe von Elisabeth George: Bis auf die letzten paar Bücher habe ich die sehr gerne gelesen, auch wenn die Dinger immer beklemmender wurden. Leider versteht sie es nicht halb so gut wie Henning Mankell, die losen Enden am Schluss wieder zu verknüpfen.

Krimireihe von Donna Leon: Allein schon die Beschreibung des Mahles im Haus Brunetti war schon das Lesen wert.

Irene Dische, Großmama packt aus: Sehr schön erzählte Geschichte.

François Lelord, Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück. Zunächst ging mir die Naivität auf die Nerven, dann aber hab ichs gerne gehört.

Shakespeare, Der Kaufmann von Venedig: Steht hier für die sehr hintergründigen Komödien von Shakespeare. Dieser Mensch hat es sehr gut verstanden, immer wieder zu entlarven.

Komödien von Plautus und Terenz: durchaus deftiger Lesestoff

Astrid Lindgren, alle Gängigen, vielleicht nicht so sehr Karlson vom Dach. Sie hatte eine unnachahmliche Art zu schreiben.

L.M.Montgomery, Anne of Green Gables: Feines Kinderbuch, das höre ich immer wieder, wenn ich grade mal die "Mama, ich will auf den Arm"-Phase habe.

Connie Willis, "Die Jahre des schwarzen Todes" und "Die Farben der Zeit": Vor allem der letztere Band ist unglaublich skurril geschrieben, während das erste Buch eher (aber nicht durchgängig) ernst ist. Das war meine Entdeckung der letzten zwei Monate.

Adrienne Martini, The sweater-quest – my year of knitting dangerously. Hab ich gerne gelesen, weil ich mich darin wundervoll wiedergefunden habe.

Vermutlich drücke ich gleich auf den "Post veröffentlichen"-Knopf und stelle fest, dass ich mindestens vier gute Bücher vergessen habe. Ist aber wurscht, ging ja nur darum, mal die eigenen guten Bücher aufzuschreiben. Diese Bücher "muss man" nur dann gelesen haben, wenn "man" dran Spaß hat und ich hatte - okay, wenn auch nicht immer Spaß daran, so doch bei allen etwas Besonderes gefunden.

Ich hab danach nach Büchern gesucht, die ich gar nicht mochte. Da ist mir vor allem eins eingefallen:

Katherine Neville, Die Botschaft des Feuers: Das Buch finde ich persönlich eine Frechheit, weil platte Nachahmung vom Montglane-Spiel. Schlechte Charaktere, mieser Aufbau, wirre und botschaftsfreie Handlung. Das Ding hat mich wirklich furchtbar geärgert, ich weiß ja, dass sie es besser kann.

Nicht ganz so schlimm ist

Jostein Garder, Sophies Welt. Da habe ich mich veritabel durchgequält und nicht verstanden, warum die Leute das damals so klasse fanden. Als Jugendbuch ist es okay, mich hats nicht wirklich gefesselt.

Bei anderen ist es oft so, dass ich schlicht nicht reingefunden habe oder sie mir zu der Zeit, als ich sie gelesen habe, auf den Geist gingen. Sie sind hier und kriegen eine zweite Chance, denn ich bin sicher, manche von ihnen könnte ich irgendwann mögen. Das von Katherine Neville werde ich nie mögen, das geht mir auf den Geist.

Sonntag, 27. Juni 2010

Mal wieder eine Aktualisierung / An update again

Erstmal muss ich mich entschuldigen, dass es hier im Moment etwas ruhiger zugeht. Irgendwie scheint der Sommer nicht meine Blogzeit zu sein, zuviel passiert anderswo.

First of all I have to apologize for this blog being a bit quiet at presen. Summer doesn't seem to be my time of blogging, too much happens elsewhere.

Dennoch, mal wieder wird es Zeit für ein Update über das, was ich mache. Okay, was ich eigentlich immer mache, ist Ärmel mehrfach stricken. Nach dem Bambuspulli ist es grade wieder passiert bei einem wundervollen Leinenpulli von Karen Noe, Afrodite heisst das Muster. Jetzt die zweite Version finde ich besser. Die 2re2li- und größeren Blockpassagen werden noch auseinandergespannt, dann wird das ein richtig hübsches Ding und der Huckel am Ärmel verschwindet. Hab ich schon gesehen beim Wollknäuel, da kam auch die Idee her.

However it't time for an update about what I'm working at. Well, I'm doing, what I seem to be always doing: Knitting sleeves a second time. After the bamboo tunic I had to do it again with a wonderful linen sweater from Karen Noe. It's called Afrodite with different sleeves. I like my second version better. The k2p2 and other column passages will be blocked flat, then it will be a wonderful thing and the hump at the sleeve will disappear. I saw this at my LYS and took the idea from there.


Dann habe ich drei Patches zur WM-Aktion von Katia beigetragen und auch direkt beim letzten Strickcafé einige zusammengenäht. Ähm, und ich hab eine Decke für mich angefangen, weil ich sowieso schon immer mal so eine Patchdecke haben wollte. Meine Patches werden wie der linke auf dem Bild, da dieses Muster am Besten die Form hält. Könnte ein bisschen dauern, weil ich mir vorgenommen habe, keine edle Sockenwolle zu verstricken und immer nur das, was grade da und übrig ist.

Then I contributed patches to the wm-campaign of Katia (baby blankets) and also sowed a few together at the last knitting café. Well, and I started a blanket for myself, since I've always wanted that kind of patchwork blanket. My patches will be in the left pattern on the picture, they keep their form best. This might be a longer-term project, since I don't want to use special sock yarn for it and also won't buy the yarn specially, but use left-overs.


Das dritte Teil wird ein Pullunder. War eine von den Retro-Pullianleitungen von Drops, also die, wo die Schultern fast nicht durch die Tür passen. Ich mochte das Muster über dem Bund, aber oben wirds kein Pulli, sondern ein Pullunder mit Raglan. Das Garn ist genial weiches Kashmir-Seidengarn von der Hamburger Wollfabrik.

The third project be a pullunder. It was one of those retropatterns of Drops, the ones in a shape where the shoulders don't seem to fit through the doors. I liked the pattern at the bottom of the sweater, but it won't get sleeves, just a raglan top part. The yarn is a beautifully smooth cashmere silk.











Schließlich gibts noch einen Anfang, das wird ein Convertible aus Knitty für eine meiner Nichten. Ich find die Idee klasse, ein Teil zu haben, das man wahlweise als Schal, Stola oder Ärmelschal verwenden kann. Garn ist natürlich Zauberball Gebrannte Mandel. Der wollte ursprünglich ein Faroesertuch werden, aber irgendwie hat er sich umentschieden. Das Foto zeigt noch nix, ich fand nur das Sonnenbild so hübsch.

Finally there is the beginning of a Convertible from knitty for one of my nieces. I like this idea of having a thing that can be either a scarf or a stole or a shrug. The yarn of course is a Zauberball, colour is roasted almonds. The picture shows hardly anything, still I liked the colour in the sun.

Ansonsten bin ich auf dem Weg zur Reparatur meines Autos, hab mörderviel zu tun im Büro und plane sehr akribisch meinen Urlaub auf Guernsey. Da freue ich mich richtig drauf. Die Insel ist 11km lang und 8 km breit, das sollte ich eigentlich in zwei Wochen einmal umrunden können.

Else I'm having my car repaired, very, very busy at work and thoroughly planning my holiday on Guernsey, which I'm looking forward to very much. The island is approximately 7 miles long and 5 miles wide, so I might be able to walk completely around it whithin a fortnight.

Ay, und ein schönes, aber tieftrauriges Buch habe ich auch noch gehört: "Alle meine Schwestern" von Judith Lennox. Das hat mich mal wieder richtig weggetragen, auch wenn ich am Ende schwer nachdenklich war. Die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts scheint neben dem Mittelalter Schwerpunkt meiner Lieblingsbücher zu sein.

Well, and I listened to a beautiful and sometimes very sad book: "All my sisters" by Judith Lennox. It took me far, far away again, however in the end it left me quite pensive. The first half of last century seems to be my time of favourite books together with the Middle Ages.

Donnerstag, 15. April 2010

Buch und Stricken / Book and Knitting

Heute gibts nur ein winzig kleines Bild, obwohl ich was zu zeigen hätte ... Heute erzähle ich mal von meinem derzeitigen Buch: "The Sweater Quest - my year of knitting dangerously" von Adrienne Martini. Das Buch erzählt hinreißend ihre Reise zur Mary Tudor. Letztere ist eine Jacke aus dem Buch "Tudor Roses" von Alice Starmore. Martini hat sich ein Jahr lang selbst dabei begleitet, diese Jacke zu stricken. Man muss da zu sagen, sie hat zwei Kinder, ist berufstätig und schreibt nebenher. Außerdem hatte sie das Buch noch nicht (wird grade für wahnsinnige $934 bei Amazon.com gehandelt, UK, Frankreich und Deutschland habens grade nicht; da sind Frau Martini und ich mit jeweils $150 gar nicht so schlecht dran), das Garn musste sie zusammensuchen (das Ursprungsgarn gibts nicht mehr und "Old Gold" wird überhaupt nicht mehr angeboten) und sie konnte noch nicht zweifarbig stricken. Sie ist eine "Rechtsstrickerin" und hat erstmal eine Mütze mit der linken Hand gestrickt, um die Technik zu üben. Diese Mütze, so droht sie, wird das nächste Familienmitglied zieren, das es wagt, die eigene Mütze zu verlieren.

Im Lauf der Reise erfährt man, wieso eigentlich Alice Starmore als militante Verteidigerin ihrer Rechte gilt - und dass sie eigentlich längst damit aufgehört hat - was es mit der historischen Figur Mary Tudor ungefähr auf sich hat, wieso Golf nicht funktioniert wie stricken (man kann einen daneben gegangenen Put nicht aufribbeln) und all sowas. Sie erzählt das alles großartig, finde ich, ich hab wirklich Spaß dabei, obwohl ich noch nicht fertig bin damit. Ich fühle mich so sehr verstanden und renne ständig mit dem Buch in der Hand rum, lesend, nickend und lachend.

Was ich ja sehr spannend finde, sie ist auch bei ravelry und hat (natürlich musste ich sofort nachschauen) dort nur eine Mary Tudor eingestellt, der sie einen äußerst unfeinen Namen gegeben hat, übersetzt soviel wie "Tritt in den Hintern". Immerhin, letzterer ist fertig, das lässt mich für den Rest des Buches hoffen.

Und was mache ich damit? Nunja *hüstel* ich hab dann mal Whalsay angefangen, kleinen Ausschnitt gibts hier, auch wenn er wegen der merkwürdigen Farben in excel etwas verwaschen aussieht. Das ist meine Reise mit einer ziemlich abenteuerlichen Farbkombination (ich sach nur hellblau, orange, petrolgrün und altrosa passen da hoffentlich irgendwie rein). Das musste jetzt sein, obwohl eigentlich die Wintersaison schon dicht ist. Macht aber wie immer Spaß, sich in dieser Farbentwicklung zu verlieren, auch wenn es höllenlangsam vor sich geht.

Einzig bedauerlich ist, dass ich nicht lesen und dieses Ding stricken kann.

Today there's merely a tiny picture, although I'd have to show a bit ... Today I'm talking about my present book: "The Sweater Quest - my year of knitting dangarously" by Adrienne Martini. This book tells enchantingly about the journey of the author of knitting Mary Tudor. The latter is a pattern from "Tudor Roses" by Alice Starmore. Martini accompanied herself for an entire year knitting this cardigan. Remarkably this woman has two children, is working and writing. And she didn't possess "Tudor Roses" when starting (offered for stunning $934 at amazon.com, UK, Germany and France don't offer it at all; so Ms Martini and myself didn't do too bad with $150 each for purchasing the book), she had to collect the right yarn (the yarn knitted there is discontinued and "Old Gold" isn't even available as a substitute) and she wasn't experienced in knitting stranded with both hands. Being a thrower she started knitting a hat with her left hand in order to practise this technique. This hat, she threatens, will adorn the head of the next family member loosing their's.

In the course of the journey we learn about Alices Starmore's reputation as a militant defender of her rights - and that she stopped doing that a long time ago - who about is this historic figure Mary Tudor, why golf doesn't work like knitting (you can't frog a bad put) and other such things. She tells all this magnificentrly for me, I really have fun with this book even though I haven't finished yet. I feel very much understood and run around reading, nodding and laughing all the time.

Remarkably enough Ms. Martini is also at Ravelry. There in her projects (of course I had to instantly look at them) you can find a Mary Tudor with a quite rude name, which I will not utter here ... After all this one's finished, which gives me hope for the rest of the book.

And what am I doing with that? Well, hrrm, I started Whalsay by Ann Feitelsen, short clipping of the chart is given here. This is my kind of quest with an adventurous collection of colours (hopefully lightblue, orange, cyan and dusty pink will match somehow). I had to do this, even if winter season's already closed. It is fun after all to get lost in the development of colours, even if it is veeeery slow knitting.

The only thing commisurated with is the fact that I can't knit and read those two together.

Donnerstag, 18. März 2010

Mal wieder was ganz anderes / Something different again

Nachdem es hier fast ein Jahr lang praktisch ausschließlich um Stricken, Strickbücher und teilweise miese Verfassung ging, hab ich heute mal etwas zu einem Buch zu erzählen. Das ist ein Ding, das ich auf dem Weg irgendwohin in einem Bahnhofsbuchladen erstanden und sehr schnell mehrfach gelesen habe. Inzwischen macht es die Runde in meinem Bekannten- und Freundeskreis, weil ich es ziemlich entzückend finde. Denen gehts Gottseidank auch so.

Die Rede ist von "Deine Juliet", ein etwas dämlicher Titel für das wunderbare englische Original "The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" von Mary Ann Shaffer und Annie Burrows.

Das Ganze ist ein Briefroman und spielt kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Eine in London lebende Kolumnistin bekommt eines Tages einen Brief von einem Menschen von Guernsey, der wie auch immer ein Buch mit ausgewählten Briefen von Charles Lamb bekommen hat, das ihr mal gehört hatte. Die Briefe haben ihm gefallen und er fragt sie, weil es doch "ausgewählte" Briefe geheißen hat, ob sie weiß, wie er die anderen Briefe bekommen kann.

Sie ist grade auf Lesereise, weil ihre Kolumne "Izzy Bickerstaff zieht in den Krieg" als Buch rausgebracht wurde und ausgesprochen erfolgreich ist.

Nunja, zwischen den beiden und anderen Mitgliedern des "Guernseyer Clubs für Literatur und Kartoffelschalenauflauf" entwickelt sich ein Briefwechsel. Wir lernen völlig skurrile Gestalten kennen, Menschen, die eigentlich gar nicht zusammenpassen, aber sich doch irgendwie zusammen gefunden haben. Hintergrund ist die deutsche Besatzung auf Guernsey und die Effekte, die sie auf alle Mitglieder hat. Juliet gerät mehr und mehr in diese Geschichte und auf Guernsey.

Viel mehr mag ich gar nicht erzählen, das muss man sich erlesen. Unbedingt erwähnenswert ist eine der weiteren Hauptfiguren, Juliets Verleger, der große schwule Bruder ihrer besten Freundin, der zwischendurch mal nach Australien abtaucht, irgendwann in Guernsey auftaucht, dort für jede Menge Wirbel sorgt und sich genauso in den Buchclub verliebt wie Juliet.

Was für mich das Buch besonders macht, ist diese fast unmögliche Mischung aus Leichtigkeit und Scherzen mit diesem wirklich brutalen Hintergrund des Krieges und der Besatzung. Die Autorin versteht es, die Figuren nicht schwarz oder weiß zu zeichnen, da gibts nicht das Klischee des bösen Deutschen und der armen Inselbewohner. Die alle haben eine eigene Geschichte, eine Identität und Würde. Obwohl das Ding manchmal fast kitschig ist, wird es dadurch für mich bemerkenswert.

Leider war Mary Ann Shaffer krank, deshalb hat ihre Nichte ihr bei der Fertigstellung des Buches geholfen. Shaffer starb kurz vor Veröffentlichung des Buches. Leider bedeutet dies, dass es nicht mehr Bücher von ihr geben wird. Ich hätte liebend gerne mehr gelesen.

After having written for almost an entire year only about knitting, knitting books and my partly shabby state I would like to talk about a book today. I found it in a bookshop at the railway station on the way somewhere, and read it since several times. At present it is handed around to friends and acquaintances, because I think it is enchanting. Thank god those who read it think so too.

I'm talking about "Yours Juliet", which is the slightly daft (translated) German title for the wonderful English original "The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" by Mary Ann Shaffer and Annie Burrows.

It is a novel in letters and takes place shortly after World War II. Juliet, a columnist living in London one day receives a letter from a man from Guernsey. He came to a second-hand-book with selected letters of Charles Lamb, which had belonged to her. He liked the letters and wanted to know how, since it said "selected" letters, he could receive the others.

She is on a reading tour, because her column "Izzy Bickerstaff goes to war" has been published as a book and is quite successful.

Well, these two and other members of the Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society start a correspondence. We meet quite odd people, which should not be acquainted at all, but found together somehow. This all on the background of German occupation at Guernsey and the effects it hand on all members of the club. Juliet herself gets more and more into this history - and of course goes to Guernsey.

I don't want to tell you much more, you will have to read it. However, one of the main figures has to be mentiond, Juliet's editor, the big and gay brother of her best friend. He at times disappears to Australia preventing another author from drowning himself in alcohole, turns up at Guersey, raises heckles there and also falls in love with the literary club as Juliet does.

This book is special to me, because it succeeds to transport the almost impossible mixture of easiness and fun with the really cruel background of war and occupation. The author doesn't make the figures good or bad, there is not the cliche of the bad German and the poor islanders. They all have their history, identity and dignity. At times the story is a bit cheesy, but this makes it remarkable.

Unfortunately the Mary Ann Shaffer was ill, so her niece helped her finish the book. Shaffer died shortly before the book being published. This regretably means that there won't be more books of that woman. I would have loved to read more.

Dienstag, 2. März 2010

Schnupfennase / Runny Nose

Ist es die Möglichkeit? Ich hab ja nicht nur ein Projekt ins Rennen geschickt, sondern habe noch ein zweites, nämlich Inishmore, aus der Riege der ex-unfertigen Objekte in die Riege der noch-nicht-angefangenen Projekte versetzt. Deshalb habe ich Sonntag noch meinen Wollwickler angeschmissen und die Knäule gewickelt. Außerdem hatte ich noch ein paar wunderbare Stränge hier, so sinds dann ungefähr 15 Knäule und jede Menge Flusen gewesen, die hier rumgeflogen sind.

Und jetzt habe ich eine allergische Triefnase und fühle mich mal wieder, als hätte jemand meinen Kopf in rosa Watte gepackt und mit einem dicken, fetten Brett dagegen geschlagen. War ja am Samstag kurz auch schön draußen in der Sonne gestanden, da könnte das auch der erste Vorbote der jetzt zu fliegen beginnenden Pollen sein. Ist aber unwahrscheinlich. Mist aber auch!

Can you believe it? I didn't just have one project for the ravelympics, but threw my second, Inishmore, out of the row of unfinished objects back into the not-yet-started status. Therefore I turned on my whool-winder and got the skeins back into a presentable state. Furthermore I had some more skeins to be wound, altogether these were about 15 balls and lots of fluff hanging around here.

Now I've got an allergic running nose and feel as if somebody had wrapped my head into pink cotton wool and threw a big old board against it. I was outside in the sun briefly on saturday and might have caught the first inklings of pollen. However, this is improbable. Darn!

Dafür sind wieder ein paar wunderbare Bücher bei mir eingezogen:
  • Margaret Radcliffe, The Knitting Answer Book: Ein kleines Ding, das alles beantwortet, was man beim Stricken fragen könnte.
  • Margaret Radcliffe, The Essential Guide to Color Knitting Technique: Reich bebildertes Teil, das einem alles übers Farbenstricken erklärt. Schöne Muster, feine Anregungen, so fein was zum Schmökern
  • Lynne Bar, Reversible Knitting: War ein Tipp von rosengarten77 aus dem Strickcafé, wunderschönes Buch, da habe ich fein ein paar Anregungen
  • Sheila McGregor, Traditional Fair Isle Knitting: Großartig! Ein Buch voller Fair Isle Muster. Am liebsten würde ich die nächste Jacke anschlagen, aber nix gibts, jetzt wird erstmal das fertiggestellt, was noch in Arbeit ist.
  • Simply Shetland 4 at Tomales Bay: Ich hatte bei den Ravelympics einen Pulli daraus gesehen (soweit ich das sehen konnte, war das die einzige, die auch einen Fair Isle gestrickt hat, im Gegensatz zu mir allerdings mit Ärmeln) und das Ding sofort bestellt. Wunderbare Anleitungen, Tücher, Pullis und Jacken. Natürlich sind auch Scheußlichkeiten dabei, aber ich brauch mir ja nicht einen Pulli übersät mit Knopflöchern stricken, richtig?!?
Ein weiteres habe ich geschenkt bekommen: Katherine Misgades "The Tongue River from Sock Collection". Sehr schöne zweifarbige Socken mit interessanter Ferse. Da wird der Spickel am Knöchel gestrickt und die Ferse ist dann eigentlich ganz einfach. Muss ich probieren, unbedingt!

Und was stricke ich jetzt? Wenn Dakota fertig ist (hoffentlich am Wochenende, ich habe mal wieder 10 Stunden Zugfahrt vor mir), kriegt die Kaunijacke zurechnungsfähige Bündchen und Knopfleiste, dann, sollte es noch kalt sein, kriegt der Practise Fair Isle seine Ärmel.

Danach das Projekt hängt vom Wetter ab. Wenn der Frühling mit Macht reinbricht, habe ich mir einen Pulli aus Baumwollgarn überlegt, selbigen in Nadelstärke - na? welche? - 5 (whoohoo!).

However, some wonderful books moved in:
  • Margaret Radcliffe, The Knitting Answer Book: A small think answering everything you might at all ask in knitting.
  • Margaret Radcliffe, The Essential Guide to Color Knitting Technique: richly illustrated book explaining everything on colour knitting. Beautiful patterns, nice ideas, something to just browse in.
  • Lynne Bar, Reversible Knitting: This was a hint of rosengarten77 of the Strickcafé, again great ideas in a wonderful book.
  • Sheila McGregor, Traditional Fair Isle Knitting: That is great! A book full of fair isle patterns. I would really love to cast on the next cardigan. But no, I won't, I'll firstly finish everything I'm doing at present.
  • Simply Shetland 4 at Tomales Bay: At the Finish Line of Sweaterboard Cross at the Ravelympics I saw a picture of one of the sweaters out of that book (as far as I could see, this was the only other fair isle sweater having been done at the ravelympics and opposed to mine this indeed had sleeves) and immediately ordered the book. Wonderful patterns, shawls, sweaters, cardigans. Of course there are ugly things in there, but there is no need for me to knit a jumper strewn with button-holes, right?!?
I received another one: Katherine Misgades "The Tongue River from Sock Collection". Two-coloured socks with interesting heel. The gusset is being knit at the ankle and the heel after this is quite simple. I must try that!

And what will I be knitting now? As soon as Dakota is done (hopefully on the weekend, I'm planning again 10 hours in trains) the Kauni Cardigan will receive certifiably sane ribbing and button-bands and after that, if it is still cold enough, Practise Fair Isle will receive some sleeves at last.

The then next project depends of the wheather. If spring starts fastly, it will be a sweater in cotton, with the needle-size ... guess ... yesss, 8 (whoohoo!)

Samstag, 2. Mai 2009

Bücher Nachtrag / Catch up on books

Während meiner exzessiven Strickerei in der letzten Zeit habe ich mal wieder ähnlich exzessiv Hörbücher genossen. Da ich ja keinen Fernseher habe und wenn überhaupt, dann zuweilen DVDs gucke, höre ich sehr viele Bücher. Ich finde Stricken und Hören extrem entspannend: Ich habe was in den Fingern, das mich beschäftigt (hindert mich am Essen und Rauchen) und ich kriege sozusagen Literatur gleich mit verabreicht. Normalerweise muss ich die Sachen zweimal hören, damit ich das Gefühl habe, ich kenne sie so, als hätte ich sie gelesen. Finde ich aber auch nicht schlimm, so habe ich doch direkt zweimal etwas davon.

Meine letzten drei Hörbücher habe ich alle sehr genossen:

1. Wer bin ich und wenn ja, wieviele: Es geht um eine philosophische Erkundung durch die Zeiten. Habe ich von einer Freundin zum Geburtstag bekommen. Ich war mir erst nicht sicher, ob ich das gut finde, weil ich Sophies Welt äußerst anstrengend und nicht wirklich für meinen Geschmack geeignet fand. Dieses aber gefiel mir sehr, denn es ist genau die richtige Mischung aus Erklärung und Interpretation, so dass mein unwissendes Hirn jetzt mehr weiß und etwas zum Beschäftigen hat. Das wird also eine zu wiederholende Lektüre (wie nennt man eigentlich gehörte Lektüre?).

2. David Copperfield: Ich finde ja Dickens ganz oft ein bisschen depressiv und düster. Gleichzeitig hatte ich gelesen, dass David Copperfield sein Lieblingsbuch war und sehr viel Biographisches von ihm eingeflossen ist. Also dachte ich, okay, mal wieder Bildung, kannst ja ausschalten, wenns Dir nicht gefällt. Ich musste es nicht ausschalten, ich musste nur zwischendurch im Kindler nachlesen, wie es weitergeht, weil ich Schiss hatte, dass das Pech von Copperfield anhält. Es ist eine wunderschön erzählte Geschichte, gelesen von einem Menschen mit einer sehr sanften Stimme, so richtig etwas, wonach ich das Gefühl hatte, ich habe ein wirklich gutes Hörerlebnis genossen. Ich muss dazu sagen, ich habe es in Englisch gehört, wie eigentlich die meisten Bücher englischer Autoren. Britisches Englisch ist wie meine Muttersprache. Witzigerweise hat diese Geschichte auch genau zu dem Holzperlentuch gepasst, an dem ich währenddessen gestrickt habe. Ich kanns gar nicht erklären, es fühlt sich irgendwie beides weich an und wärmt das Herz ein bisschen.

3. Das Silmarillon: Dieses Hörbuch hat eine längere Geschichte: Ich habe es vor ungefähr zwei Jahren geschenkt bekommen, weil ich mir ehrenamtlich bei einer Veranstaltung wirklich den Hintern aufgerissen habe. Die Leute wussten, dass ich Tolkien mag, deshalb habe ich das geschenkt bekommen (allerdings in Deutsch). Danach ging eine längere Zeit ins Land, ich habe mehrfach den Versuch unternommen, das Ding zu hören, bin aber immer schon am Anfang abgedriftet, was normalerweise ein Zeichen dafür ist, dass mich der Stoff einfach nicht interessiert. Diesmal war es anders, diesmal habe ich von der ersten Minute an zugehört und wurde regelrecht in die Geschichte geschmissen, nicht zuletzt deshalb, weil die Stimme des Vorlesers mal wieder unglaublich gut zu der Geschichte passte. Für meinen Geschmack ist sie zu hart, es gibt unglaublich viele Charaktere, die praktisch alle mehr oder weniger grausam in die ewigen Jagdgründe befödert werden. Gleichzeitig ist das sozusagen das Hintergrundwerk zum Hobbit und zum Herrn der Ringe, die ich beide extrem gut zu kennen glaubte. Und es ist absolut verblüffend, dass einige Teile dieser Bücher auf einmal einen ganz neuen Kontext, eine viel größere Tiefe bekommen. Ich habe es jetzt zweimal gehört und werde es auch noch ein drittes Mal hören, damit ich die Namen einigermaßen verstehe. Und ich sehe jetzt, dass Tolkien nicht nur eine verdammt gute Geschichte geschaffen hat, sondern auch eine Welt mit einer großen Geschichte.

During my excessive knitting recently I similarly excessively listened to audiobooks. Since I don't have a TV and watch DVDs rarely I often listen to audio books. Knitting and Book-listening is very relaxing to me: I've got something in my fingers, which occupies them - and bars me from eating and smoking - and at the same time I learn about literature. Usually I have to hear books twice in order to know them as well as having read them. I think that's okay, so I benefit twice.

The recent three audiobooks I cherished a lot:

1. Who am I and if yes, how many (weird title, but that's what it says in German): It is a philosophical journey throughout the ages. I got it as a birthday gift from a friend and wasn't all too sure whether I liked that, because I didn't like Sophie's World very much. This however was fun to listen to, it is exactly the right mixture of instruction and interpretation for me. So my unknowing brain knows more now and has something to think about. I will listen to that again.

2. David Copperfield: Usually Dickens is a bit too depressive and cheerless for my taste. At the same time I read that David Copperfield was Dickens' favourite book and contained a lot of his own biography. So I decided to give it a try, knowing I was able to switch it off if I didn't like it. I didn't switch off at all, I only had to find out how the story went on in times when Copperfield had all to much bad luck. It is a wonderfully told story, read by a person with a very mellow voice. Afterwards I had the feeling of having cherished a really great listening experience. I heard it in English as I usually do with British authors. British English at least sounds like a mother tongue to me. The beaded shawl I was knitting curiously fitted perfectly with this story. I can't really explain this, it felt both smooth and warmed my heart a bit.

3. The Silmarillon: This audiobook has a longer history: I received it as a gift about two years ago, because I voluteered organising a huge event and really worked my backside off with it. Those guys knew I liked Tolkien and audiobooks, so they gave it to me, however read in German. Afterwards quite some time passed by, several times I gave it a try but drifted away quickly. This ususally is a sign for me not to be interested in the story. This time was different, I listened to it right from the start and was virtually sucked into the story, not least, because the voice of the reader fitted again perfectly to the context. At times it is too hard for my taste, there are incredibly many people, which practically all are being most cruelly slaughtered. At the same time this is the background story to the Hobbit and the Lord of the Rings, both of which I deemed myself to know really well. And it is astounding how a lot of bits and pieces within those two stories now have a completely new context, a much bigger depth. I heard it twice now and will hear it a third time so I will be able to understand at least all the names. And now I understand, that Tolkien created not only a damn good story, but also a world and its history behind it.

Montag, 16. Februar 2009

Hörbücher / Audio Books

Ich liebe Bücher, ich habe immer mindestens eins neben dem Bett liegen, ein anderes in der Küche zum Frühstück und eins, das ich immer mal gerne einfach so in die Hand nehme. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen beim Stricken, neben dem Stricken und überhaupt ist es allerdings, Bücher zu hören. Ich liebe es einfach, vorgelesen zu bekommen. Das hat sowas Treusorgendes, ich sitze im Lieblingssessel mit den Füßen auf dem Lieblingsfüßesessel, stricke oder tue sonstwas und höre dabei Bücher.

Ganz oft habe ich die Bücher vorher schon gelesen, aber durch das Hören wird der Eindruck nochmals ganz anders. Während ich etwa rechte Schwierigkeiten hatte, die Annexe zum Herrn der Ringe zu lesen (das Abenteuer war schließlich ausgestanden, was sollte ich da noch weiterlesen), höre ich sie inzwischen ab und zu sehr gerne, weil sie der Geschichte Kontext und Tiefe geben.

Mein neuestes solches Abenteuer war "Careless in Red" (deutsch: Doch die Sünde ist scharlachrot), der neueste Krimi von Elisabeth George. Das habe ich eher zweifelnd gekauft, weil doch die Rezensionen mehr so durchwachsen waren und ich nach dem letzten echten Havers/Lynley-Krimi "Wo kein Zeuge ist" die anderen (in der deutschen Version) eher enttäuscht aus der Hand gelegt habe. Jetzt dachte, ich, versuche ich es einfach mal mit dem Original als Hörbuch.

Diesen Krimi habe ich mehr so an drei Abenden reingezogen. Das Buch hat Längen, keine Frage, es gibt auch einen Haufen Charaktere, wo ich gerne das Buch in der Hand gehabt hätte, um überhaupt zu sehen, wie sich die Namen schreiben. Gleichzeitig ist die Geschichte ziemlich gut: Ein junger Kletterer liegt abgestürzt dem auf seiner Genesung zum halben Penner verkommenen Wanderer Thomas Lynley im Weg. Er wird erst kurz verdächtigt, dann nimmt er - jetzt wieder rasiert und etwas weniger streng riechend - an der Ermittlung teil, zu der auch Barbara Havers eilt, die er angerufen hat.

George legt wieder einige Fäden aus, eine in sich zerrissene Familie des Toten, ein paar Vertraute von ihm, eine Frau mit obskurer Vergangenheit, ein äußerst religiöses Mädchen, eine Familientragödie in der Vergangenheit einer der Personen. Und sie bedient sich einer lokalen Ermittlerin, die selbst zwischen Trennung, pubertierendem Sohn und Ermittlung ein wenig zerrissen ist.

Liebe, Loyalität und Selbstschutz in all ihren zerstörenden und aufbauenden Faktoren sind das Thema des Ganzen. Und es hat nicht so viel mit Lynley selbst zu tun, der eher Beobachter als Akteur ist, der zunächst nicht wertet, sondern ermittelt, und dann irgendwie in einen (von der eigentlichen Ermittlung ziemlich unabhängigen) Strudel gerät, der ihm letztlich den Weg raus zeigt.

Ich finde im Gegensatz zu vielen Rezensionen den Weg von Lynley ziemlich stimmig, er ist lösgelöst von seinem Inneren, weiß noch nicht so genau, wo er sich verortet, wo es hingeht. Aber er geht weiter. Und er kann das tun mithilfe von Barbara Havers, die absolut unerschütterlich ist in ihrer Loyalität zu ihm, die einzig gesunde Loyalität, die aus dem Buch rausguckt.

Auch die Stimme passt zu dem Buch, der Sprecher, Charles Keating, ist nicht exaltiert oder übereifrig, er hat mir nochmals einen ganz anderen Zugang zu den Charakteren ermöglicht. Feine Sache, die. Obwohl ich jetzt schon weiß, wie das Ganze ausgehen wird, höre ich mir das garantiert nochmals an.

Gleichzeitig muss ich sagen, dass eigentlich nur Henning Mankell es wirklich versteht, die am Anfang geknüpften losen Fäden wieder aufzusammeln und zu verknoten. Das konnte George noch nie so recht, ihr gehen immer so zwei oder drei durch die Maschen.

I love books. I usually have at least one on the bed-side table, another in the kitchen for breakfast reading, one in my bag for reading in traffic-jam and one, which I just skip through every now and then. My favourite occupation while knitting or besides knitting is listening to Audio Books. I love being read to. It has something caring, sitting in my favourite armchair with my feet on my favourite feet-armchair and knitting or doing something else while listening to a book.

Quite often I read the (printed) book beforehand, but the impression changes quite remarkably through hearing. While I had for example difficulties to read the annexes of Lord of the Rings (the adventure was at an end, so what is the point to carry on reading?) I now quite like to listen to them, because they give context and depth to the story.

My latest adventure was "Careless in Red", the latest crime-story of Elisabeth George. I bought it quite reluctantly, because the reviews were not altogether overenthusiastic. And I had been very disappointed by the last two stories of George (in the German version). So I thought, why not try the original version as an audio book.

This book I heard within three evenings (11 hours altogether). It has its drawbacks, no question, there are also a lot of figures, where I would have loved to have the book in order to at least see how they are spelled. Still the story is quite good: A young rock climber lies crashed in the way of Thomas Lynley, who mutated on his way of recovering to a rather scraggy wanderer. First being a suspect he - after washing and shaving and smelling much better - takes part in the investigation. He also calls Barbara Havers and she hastens to his side.

George again gives quite a lot of loose threads, the rather disrupted family of the dead boy, some confidants of him, a woman with obscure past, a very religious girl, a family tragedy in the past of one person. George makes use of a local investigator, which is torn between separating her husband, a son in the midst of puberty and the investigation.

Love, loyalty and self-protection in all their destructive and constructive factors are the main topic of it all. And it has not so much to do with Lynley himself, who is rather spectator than actor; he doesn't judge at first, but merely finds facts and eventually gets into a struggle, which has nothing to do with the investigation itself, but shows him the way out of his pain.

Unlike other recensions I think the development of Lynley is quite logic, he is detached from his inside, doesn't know, where he belongs and where he's going. But he goes on somehow. And he does this with the help of Barbara Havers, who is absolutely imperturbably loyal to him, the only healthy loyalty shown in the book.

The voice also fits very well, the performer, Charles Keating, doesn't act too eccentric or overarduous. He gave me the chance to look at the charakters quite differently to what I usually would have done. Although I know the end now I will listen to this book again, that's for sure.

The only critisizing point I have to mention, is that only Henning Mankell really understands to tie all the loose ends from the beginning towards the end. George has never really been able to do that, she always looses one or two in the course of the story.

Sonntag, 11. Januar 2009

Bücher, Bücher, Bücher / Books, Books, Books

Jessas, heute habe ich ungefähr 2000 Bücher durch die Gegend gewuchtet. Mein Bücherregal war längere Zeit schon sträflich vernachlässigt und ich habe seit neuestem eine ziemliche Bibliothek an Strick- und Quiltbüchern. Und nachdem Inishmore den ersten Ärmel gekriegt hat (ich stricke immer zunächst Rückenteil und einen Ärmel, damit ich weiß, ob das Garn reicht) und meine Finger weh taten (Zopfmuster bei Brettstricken mit Nadeln Nr. 5), habe ich das Weihnachtaufräumen dazu genutzt, mal wieder Ordnung zu schaffen.

Und was bedeutet das? Nunja, die Belletristik ging so, da musste ich nur wieder ein paar Bücher einsortieren. Krimis hatten unglaublichen Zuwachs gekriegt, für die musste ich ungefähr zwei Regalbretter Platz machen. Wie geht das in einem Regal, das sowieso schon zum Bersten voll ist? Richtig, zweite Reihe weniger gelesener Bücher ganz oben. Ich hab mich dann schon kurz gefragt, wieso ich mich in über drei Meter luftige Höhe auf eine wackelige Leiter begebe, um Bücher zu verstauen, die ich eh nicht mehr lese. Aber dann wollte ich den Kram auch wieder nicht als wegzugebende Bücher rumstehen lassen, also hab ich sie dann doch versorgt.

Die nächste Frage ist natürlich, was tue ich in die oberen Regalbretter, die, wo ich eh nicht so häufig hinkomme. Ein paar Sachen ergaben sich natürlich, aber der Rest wollte gründlich überlegt sein. Ich habe zwar eine beidseitig besteigbare Leuter, aber die nutze ich jetzt auch nicht täglich. Denn eigentlich bin ich nicht wirklich schwindelfrei - ist ja schon ein bisschen pervers, dann ein 3,20 hohes Regal zu haben und in einem Hochbett zu schlafen.

Nunja, langer Rede, kurzer Sinn: Ich habe dermaßen gewütet, dass ich jetzt sage und schreibe vier leere Regalbretter habe, die ich wieder füllen kann. Und es gibt Platz für Zeitschriften und geliehene Bücher (okay, es ist schon ein bisschen besemmelt, sich bei ungefähr 2000 Bücher noch welche zu leihen, aber manchmal will ich ein Buch zwar lesen, aber nicht haben) und meine Fantasy-Literatur, wenn auch klein, hat jetzt eine eigene Ecke. Und ich denke nicht darüber nach, welche Bücher ich noch kaufen könnte. Erstmal will ich ein paar mir sehr liebe Bücher ein zweites Mal lesen, bevor ich wieder dem Kaufrausch erliege. Davon hatte ich vor Weihnachten wahrlich genug. Da haben nämlich ungefähr fünf Kilo Wolle den Weg in meine Bude gefunden. Zwei davon ungefähr habe ich schon für Weihnachtsgeschenke und einige andere Sachen verarbeitet, der Rest muss jetzt erstmal verstrickt werden. Und das teilweise nach den etwa fünfzehn Strick- und Häkelbüchern, die ich jetzt neu besitze. Irgendwie hat mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk an mich ein deutlich größeres Volumen als das im letzten Jahr (ein MP3-Player mit 8 Giga).

Und jetzt muss ich mich dringend darum kümmern, Platz für den ganzen Strickkram zu finden. Naja, da gibts fürs Erste so ein paar freie Regalbretter ....

Heavens, today I moved about 2000 books. My shelves have been carelessly neglected for quite some time and I purchased a small library of books on knitting or quilting. After Inishmore received its first sleeve (I usually first knit the back and then a sleeve in order to make shure that I've got enough yarn) and my fingers hurt (cables and tight knitting in N°5) I took the clearing up of Christmas stuff as an occasion to also sort out the books.

And what does that mean? Well, the fiction section was easily done, put some books back, that was all. Criminal fiction had increased a lot, so I needed space in two more shelves. How does that work in an already crowded bookcase? Correct, make a second row of rarely read books on the upper shelves. Anyway, I asked myself for a second, why the hell I should climb three metres up a shaky ladder in order to store books I won't re-read anyway. But then I didn't want to have boxes full of books to give away lying around, so I had better store them.

The next question was, what to put into the front of the upper shelves, whereto I won't climb up so often. Some things were evident (e.g. the beginning of the alphabetically sorted crime fiction), but the rest needed careful considering. I have an appropriate ladder but I definitely don't want to use it daily, since I really don't have a head for heights. Considering that it's a little perverse to have 3,20 high shelves and sleep in a loft bed.

Well, to make a long story short, I pottered around that much that I'm now having - believe it or not - four empty sleves, which I will be able to fill again. And there is room for magazines and borrowed books (okay, it is a little stupid to borrow books having already 2,000 of my own; still I sometimes want to read a book without posessing it) and my fantasy literature, not much, but special, has its own corner now. And I don't think about the question, which books I will purchase next. First of all I want to re-read some of my more beloved books again, bevor I fall back into a buying binge. This I had enough before Christmas, having purchased about 5 kg of yarn. Two of those I made to Christmas presents and other stuff, the rest waits now for being knit. And this partly out of the about 15 knitting and crocheting books I newly own. Somehow my Christmas present this year has a somewhat bigger dimension than last year's (a mp-3-player with 8 giga).

And now I will have to find space for all this knitting stuff. Well, for a start there are quite a few free shelves ...